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Warum du nicht dein Gefühl bist

Fühlst du dich auch manchmal hilflos ausgeliefert, wenn die Angst dich überkommt oder der Ärger sich hartnäckig an dir festklammert? Wie in einem Gefühlsrodeo? Das sind die Momente, in denen wir eine winzige und dennoch wichtige Kleinigkeit vergessen:

 

Unser Gefühl ist eine momentane Gemütsverfassung. Die Momentaufnahme eines Zustandes, den wir jederzeit beenden können. Denn wir sind nicht unser Gefühl - wir fühlen es und bestimmen, wann wir es aus unserem Körper rausschmeißen.

 

Stell dir deine Gefühle als kleine Energien vor. Die positiven sind höflich, bestehen aus Licht und legen sich wie eine wohltuende Decke auf dich. Die negativen sind hart, schwer und krallen sich gierig an dir fest. Gefühle brauchen einen "Wirt" um sich auszudrücken - Dich! Daher suchen sie sich bevorzugt einen Geist, der sich seiner selbst unbewusst ist, um anzudocken und zu übernehmen. Und wir Menschen neigen dazu, in der Emotion großartige, aber auch abscheuliche Dinge zu tun. Oft sind wir uns nicht bewusst gewesen, was da gerade in uns los war und verstehen die Welt nicht mehr. Gerade dann, wenn unser Gegenüber uns zu erklären versucht, was wir eben "getan" haben.

 

Die Frage ist hier:

 

Wie bewusst bist du dir deiner selbst im Alltag?

Wie bewusst bist du dir im Alltag? Bemerkst du, was du den ganzen Tag denkst und vor dich "hinbabbelst"? Sind dir deine Selbstgespräche bewusst? Was sagst du zu dir überwiegend? "Ich bin zu ...(dumm, fett, blöd, klein, ungeschickt, krank, laienhaft, arm, ... )? Oder sagst du dir viele liebevolle Worte, wie "Ich schaffe das, ich bin gut genug, ich kann, ich werde, ich finde es heraus, ich liebe mich, ..."?

 

Es erfordert zu Beginn ein wenig Willensanstrengung und Übung, sich bewusst zu werden, was du unbewusst denkst und dir das dadurch entstehende Gefühle zu entledigen. Je öfter du es gedanklich übst, umso schneller bekommst du die Kontrolle über dich zurück. Wie du dein Bewusstsein aufbaust, erfährst du auch im Onlinetraining: Nur ein Gedanke. 

 

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